Die Tätigkeiten der Mitarbeiter an Büroarbeitsplätzen ist oft geprägt durch die Ergonomie des Arbeitsplatzes. Viele Studien begründen daher die Einhaltung von DIN-Normen. Höhere Arbeitssicherheit, geringere Fehlerquote, geringerer Krankenstand bis hin zu optischen Gesichtspunkten sind die Grundlagen für die Gestaltung von Büroarbeitsplätzen ebenso wie die architektonische Gestaltung einer Leitzentrale.
Die DIN 4543-1 Büroarbeitsplätze legt die Flächen für die Aufstellung und Benutzung von Büromöbeln fest.
Die VDI/VDE 3546 - Konstruktive Gestaltung von Prozessleitwarten, oder die Arbeitsstättenrichtlinie 17/1.2 Arbeitsplatz operator desk, gehen auf die besonderen Aspekte der Tätigkeit eines Operators ein. Die Folgen, die sich aus fehlerhaften Handlungen eines Operators in der Warte ergeben, können u.U. katastrophale Folgen haben.
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Aus diesen Gründen wurden zahlreiche Rahmenbedingungen bezüglich ergonomischer und menschlicher Faktoren festgelegt, mit dem Ziel, Fehler zu vermeiden oder zu minimieren. Selbst die Beleuchtung hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Konzentationsfähigkeit und ist in der DIN 12464 - Beleuchtung mit künstlichem Licht, spezifiziert.
Prinzipiell sollte die Möglichkeit bestehen, blendfreies Tageslicht zu nutzen und Blickkontakt nach draußen zu haben.
Eine geeignete Beleuchtung kann durch Pendelleuchten mit hohem Indirektanteil im Bereich der Arbeitsplätze und mit Downlights in den übrigen Zonen erreicht werden.
Nennbeleuchtungsstärke EN in Büros ist mind. 500Lux, an keiner Stelle des Büros geringer als 300Lux (DIN 12464) und DIN 5035 (Beleuchtung mit künstlichem Licht).
Wichtig sind auch die Lichtfarbe, die Oberflächen der Möbel, der Decke, Wände und Böden mit ihren verschiedenen Reflexionsgraden.
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Einige der Operatorstühle sind sogenannte 24-Stunden-Stühle, die durch hohe ergonimische Einstellmöglichkeiten ebenfalls sehr variable Anpassungen an das Individuum ermöglicht.
Großbildleinwände sind bevorzugt direkt vor dem Operator anzuordnen, so dass sie im unmittelbaren Blickfeld liegen, wenn man über den Arbeitsplatz hinweg zur Prozessführung blickt. Es wird dringend empfohlen, im Zuge der Planung hierfür eine Ergonomiestudie zu erstellen.
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